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Symptome, Stadien, Risiken und Behandlung der Endstadium Nierenerkrankung (ESRD)

Veröffentlicht: April 3, 2024
Aktualisiert: August 9, 2024

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Die Nierentransplantation ist ein komplexes chirurgisches Verfahren, das Menschen mit Nierenerkrankungen im Endstadium (ESRD) eine lebensrettende Behandlung bietet. Als letztes Stadium der chronischen Nierenerkrankung (CKD) beeinträchtigt ESRD die Nierenfunktion erheblich und erfordert entweder Dialyse oder Transplantation zur Überleben. In diesem Artikel gehen wir auf die Symptome, Stadien, Risiken und Behandlungen ein, die mit der Nierentransplantation verbunden sind. 

Symptome der Endstadium Nierenerkrankung: 

Die Endstadium Nierenerkrankung ist durch einen starken Rückgang der Nierenfunktion gekennzeichnet, der zur Ansammlung von Toxinen und Abfallprodukten im Körper führt. Zu den häufigen Symptomen von ESRD gehören: 

Müdigkeit und Schwäche 

Schwellung (Ödeme) in den Beinen, Knöcheln oder Füßen 

Atemnot 

Verminderter Harnausgang 

Übelkeit und Erbrechen 

Juckreiz (Pruritus) 

Schwierigkeiten beim Konzentrieren 

Appetitlosigkeit 

Stadien der Chronischen Nierenerkrankung: 

Die chronische Nierenerkrankung schreitet durch fünf Stadien voran und endet in der Endstadium Nierenerkrankung. Die Stadien der CKD werden basierend auf der glomerulären Filtrationsrate (GFR) bestimmt, die die Fähigkeit der Nieren zur Filtration von Abfallstoffen aus dem Blut misst. Die Stadien sind wie folgt: 

Stadium 1: Nierenschaden bei normaler oder hoher GFR (GFR > 90 mL/min) 

Stadium 2: Leichte Reduzierung der GFR (GFR = 60-89 mL/min) 

Stadium 3: Mäßige Reduzierung der GFR (GFR = 30-59 mL/min) 

Stadium 4: Starke Reduzierung der GFR (GFR = 15-29 mL/min) 

Stadium 5: Endstadium Nierenerkrankung (GFR < 15 mL/min oder Dialyse erforderlich) 

Mit der Nierentransplantation verbundene Risiken: 

Obwohl die Nierentransplantation zahlreiche Vorteile bietet, birgt sie auch bestimmte Risiken und Komplikationen. Einige der Risiken im Zusammenhang mit der Nierentransplantation sind: 

Abstoßung: Das körpereigene Immunsystem kann die transplantierte Niere als fremd erkennen und eine Immunreaktion auslösen, die zur Abstoßung führt. 

Infektion: Die zur Verhinderung von Abstoßungen verwendeten immunsuppressiven Medikamente erhöhen das Risiko von Infektionen. 

Chirurgische Komplikationen: Blutungen, Blutgerinnsel und Wundinfektionen sind potenzielle Komplikationen der Transplantationschirurgie. 

Nebenwirkungen von Medikamenten: Immunsuppressive Medikamente haben Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Osteoporose. 

Wiederauftreten der zugrunde liegenden Krankheit: Bestimmte Nierenerkrankungen, wie die Glomerulonephritis, können in der transplantierten Niere wieder auftreten. 

Behandlungen für Endstadium Nierenerkrankung: 

Die Behandlungsoptionen für die Endstadium Nierenerkrankung umfassen Dialyse und Nierentransplantation. Bei der Dialyse wird eine Maschine zur Filtrierung von Abfallstoffen und überschüssiger Flüssigkeit aus dem Blut eingesetzt, um die Funktionen der Nieren nachzuahmen. Obwohl die Dialyse das Leben verlängern kann, ist sie mit einer verminderten Lebensqualität verbunden und erfordert die Einhaltung eines strengen Behandlungsplans. 

Die Nierentransplantation gilt als optimale Behandlung für die Endstadium Nierenerkrankung und bietet eine bessere Lebensqualität und langfristiges Überleben im Vergleich zur Dialyse. Bei einer Nierentransplantation wird eine gesunde Niere eines Spenders in den Körper des Empfängers implantiert. Die neue Niere übernimmt die Funktionen der versagten Nieren und beseitigt die Notwendigkeit der Dialyse. 

Schlussfolgerung: 

Die Nierentransplantation ist eine lebensrettende Behandlungsmethode für Personen mit Endstadium Nierenerkrankung und bietet im Vergleich zur Dialyse eine verbesserte Lebensqualität und langfristiges Überleben. Es ist jedoch wichtig, sich der Symptome, Stadien, Risiken und Behandlungen im Zusammenhang mit der Nierentransplantation bewusst zu sein. Durch das Verständnis dieser Faktoren können Patienten und ihre Familien informierte Entscheidungen über ihre Gesundheitsversorgung treffen und ihre Ergebnisse optimieren.  

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